Der Computer als Spielkonsole

Auch wenn der Computer eigentlich als Arbeitsinstrument erfunden wurde, entdeckten Programmierer bald auch sein Potenzial als Spielgerät. Nicht umsonst wurden Spiele wie Snake und Solitaire als Teil des Betriebssystems mitgeliefert. Mit dem Internet und leistungsfähigeren Computern wurden die Rechner aber zu ernsthaften Konkurrenten der Spielkonsolen.

Dota läuft auf Windows-Rechnern

In vielen Tournaments werden heute Online-Spiele auf Computern ausgeführt. Eines der erfolgreichsten Spiele derzeit ist Dota 2. Es wird in internationalen Meisterschaften gespielt, bei denen es Millionen Euro zu gewinnen gibt. Um es spielen zu können, braucht man einen Computer, der mindestens Windows 7 hat sowie eine 2.8 GHz Grafikkarten und 4GM RAM. Das sind aber nur die Mindestvoraussetzungen. Auf jeden Fall braucht man eine gute und stabile Internetverbindung, denn das Spiel wird online durchgeführt. Die Spielfläche liegt auf einem Server, die anderen Spieler sind über die ganze Welt verstreut.

Auch Gesellschaftsspiele sind online

Weniger leistungsstarke Spiele laufen auf einem Computer natürlich noch besser. Man denke nur an klassische Tischspiele. Wo man früher die Kiste mit den Gesellschaftsspielen aus dem Keller holen und erst einmal die Spielfläche aufbauen musste, kann man am Computer gleich loslegen. Durch die Online-Verbindung kann man auch Monopoly oder Die Siedler spielen, wenn man gerade keine Freunde bei sich hat. Denn auf den zentralen Servern finden sich zu jeder Tag- und Nachtzeit Spieler, die man einladen kann. Selbst kleinere Spiele wie Schach oder Backgammon lassen sich am Computer online spielen. Oftmals sind diese sogar über einen Browser erreichbar und man muss keine Software installieren.

Nur wer Spiele bevorzugt, die eine große Rechenleistung brauchen – wie manche Egoshooter – sollte sich einen entsprechenden Gamer-PC zulegen. Diese haben schneller Prozessoren, besondere Kühlungen und meistens auch für Spieler optimierte Tastaturen und Mäuse. Die größte Rechenpower geht in die Grafikkarte, weil diese die 3D-Umgebungen in Millisekunden berechnen und neu aufbauen muss. Nur so kann der Spielfluss erhalten bleiben.